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ADAC GT Masters 2012: Gelungene Premierensaison des Team GT3 Kasko

René Bourdeaux und Georg Engelhardt – zwei Amateurrennfahrer, die 2012 den Einstieg in das ADAC GT Masters gewagt haben. Von ihrer ersten Saison in der „Liga der Supersportwagen“ sind beide Piloten des Teams GT3 Kasko begeistert. Für den Rennstall aus Bayern eroberte das schnelle Duo 2012 insgesamt elf Podesterfolge.

ADAC GT Masters - 15. + 16. Lauf Hockenheimring 2012  Vor allem René Bourdeaux im Precote-Porsche holte die Kohlen aus dem Feuer. Mit seiner achten Podestplatzierung in 16 Rennen endete für ihn die Saison mehr als erfreulich. „Es gibt doch nichts Schöneres, als sich mit einer Champagnerdusche und einem Pokal in die Winterpause zu verabschieden“, so der 37-Jährige nach dem Saisonfinale. „Gemeinsam mit Alfred Renauer haben wir ein tolles Team gebildet.“

ADAC GT Masters - 15. + 16. Lauf Hockenheimring 2012Bourdeaux beendet seine Debütsaison im ADAC GT Masters als starker Fünfter der Amateurwertung – Stallgefährte Georg Engelhardt als Achter. Eine bessere Platzierung in der Endabrechnung wurde dem Team-GT3-Kasko-Pilot in Hockenheim vereitelt. Gemeinsam mit Nicki Thiim, der beim Finale Marco Seefried vertrat, konnte sich Engelhardt gut in Szene setzen. Am Ende ging er dennoch leer aus.

„Im Samstagsrennen hat mich ein Gegner einfach abgeräumt“, ärgerte sich der 50-Jährige. „Ich hatte keine Chance mehr und musste das Auto abstellen.“ Am Sonntag kam Engelhardt erst gar nicht zum Fahren. Auf Platz sieben liegend musste Kollege Thiim den Olympia-Tower-Porsche wegen eines Getriebeschadens abstellen.

ADAC GT Masters - 15. + 16. Lauf Hockenheimring 2012„Der Ausfall war besonders bitter, da wir auf einer Spitzenposition unterwegs waren. Mir tut es für Georg sehr leid, da er in Hockenheim sehr gut unterwegs war“, sagte Christoph Schrezenmeier enttäuscht. Rückblickend auf die Saison 2012 ist der Teamchef aber zufrieden. „Wir haben einige Rückschläge, aber dafür umso mehr Highlights erlebt. Besonders schwer hat unsere Mannschaft der Verlust von Alfred Herberth vor wenigen Wochen getroffen. Trotz des Trauerfalls haben wir aber zielgerichtet weitergearbeitet – und mit dem dritten Platz von René Bourdeaux noch einen kleinen Erfolg gelandet.“

ADAC GT Masters - 15. + 16. Lauf Hockenheimring 2012Der Podesttriumph beim Saisonfinale in Hockenheim hat Christopher Schrezenmeier gezeigt: „Unser Einstieg in das ADAC GT Masters war die richtige Entscheidung. Mit unseren Fahrern haben wir in der Amateurwertung stets vorn mitfahren können. Ein Sieg blieb uns zwar verwehrt, aber die Leistung der Team-GT3-Kasko-Piloten war trotz allem genial. Nun prüfen wir, in welcher Form wir 2013 unser Engagement weiterführen. Unser Augenmerk legen wir aber definitiv wieder auf den GT3-Sport und die Porsche-Markenpokale.“

Für alle, die das Saisonfinale des ADAC GT Masters nicht sehen konnten, zeigt Sport1 am Samstag, den 6. Oktober, um 13.00 Uhr noch einmal die Höhepunkte.

 

ADAC GT Masters 2012: Doppel-Podium für das Team GT3 Kasko in der Lausitz

Foto 1 - Team GT3 KaskoRené Bourdeaux hat auch am Lausitzring kräftig abgeräumt: Der Porsche-Pilot vom Team GT3 Kasko fuhr gleich zweimal aufs Podest und sicherte seiner Mannschaft damit wertvolle Punkte und Pokale. Mit etwas Glück wäre sogar eine kleine Sensation gelungen: Lange Zeit lag der Amateurpilot gemeinsam mit seinem Teamkollegen Alfred Renauer im Precote-Porsche auf dem dritten Platz im Gesamtklassement.

ADAC GT Masters - 7 + 8. Lauf Nürburgring I 2012   Nachdem René Bourdeaux zuletzt am Red Bull Ring punkten konnte, setzte er seinen positiven Aufwärtstrend auch auf dem Lausitzring in der Nähe von Dresden erfolgreich fort. Bereits im ersten Rennen am Samstagmittag fuhr er im Precote-911er auf den dritten Rang in der Amateurwertung. Während mehrmals das Safety Car ausrücken musste ließen sich Bourdeaux und Renauer nicht aus der Ruhe bringen, sodass das tolle Ergebnis am Ende der verdiente Lohn war. „Platz drei ist ein schöner Erfolg, wir sind sehr glücklich“, strahlte René Bourdeaux nach der Siegerehrung.

 

Doch der Triumph vom Samstag sollte nur eine kleine Demonstration der Leistungsfähigkeit vom Team GT3 Kasko darstellen. Von dem vielversprechenden sechsten Startplatz zeigte Alfred Renauer eine bärenstarke Startphase. Der Jedenhofener arbeitete sich erfolgreich in die Spitzengruppe vor und trumpfte mit starken Überholmanövern auf. Schließlich lag er sogar auf Rang drei, womit das Team GT3 Kasko nicht nur in der Amateurwertung, sondern erstmals auch im Gesamtklassement um die Spitzenplätze mitkämpfte.

ADAC GT Masters - 7 + 8. Lauf Nürburgring I 2012

Ein Dreher warf den Piloten dann allerdings zurück – nun galt es, das Feld von hinten aufzumischen. „Nach dem Ausrutscher von Alfred wusste ich, dass ich alles geben muss“, zeigte sich Bourdeaux, der die zweite Rennhälfte übernommen hatte, kämpferisch. Wahrhaftig konnte er nochmal ordentlich Gas geben und arbeitete sich in der Amateurwertung aufs Podium zurück. Der Jubel bei dem sympathischen Racer war dementsprechend groß: „Am Ende haben wir alles rausgeholt – gleich zweimal auf dem Podium zu stehen, ist genial.“

ADAC GT Masters - 7 + 8. Lauf Nürburgring I 2012

 

Georg Engelhardt, der sich den Olympia-Tower-Porsche mit Marco Seefried teilte, verpasste das Podest am Sonntag nur knapp. Der GT3-Kasko-Pilot musste sich gegen seinen Stallgefährten geschlagen geben und sah das Ziel auf Rang vier in der Wertung für Amateurfahrer. Am Tag zuvor fuhr Engelhardt auf Rang fünf und konnte damit ebenfalls eine ordentliche Leistung verbuchen. „Damit sind wir sehr zufrieden, denn auch Georg hätte es um Haaresbreite aufs Treppchen geschafft“, lobte Teamchef Christoph Schrezenmeier seinen Piloten.

ADAC GT Masters 2012 Zandvoort: Alfred Renauer und René Bourdeaux schnellstes Porsche-Team

Das Team GT3 Kasko by servicesicher hat erfolgreich bewiesen, dass sein erster Podiumserfolg beim ADAC GT Masters in Oschersleben keine Eintagsfliege war. In Zandvoort schaffte René Bourdeaux im Precote-Porsche 911 GT3 R den Sprung auf Rang drei in der Amateurwertung und bescherte dem Team von Christoph Schrezenmeier damit allen Grund zur Freude.

Eine souveräne Leistung legte René Bourdeaux, der sich das Cockpit mit Alfred Renauer teilt, bereits im ersten Rennen am Samstag an den Tag. Von Startplatz 26 ging der Porsche-Pilot aus dem hart umkämpften Mittelfeld an den Start und kam dabei gut zurecht. Nach dem Fahrerwechsel zur Rennhalbzeit zeigte sich der Amateur-Rennfahrer dementsprechend zufrieden: „Ich hatte einige Zweikämpfe und es hat sehr viel Spaß gemacht.“ Im Anschluss fuhr Alfred Renauer souverän auf Rang 22 ins Ziel, was im hart besetzten ADAC GT Masters einer guten Leistung entspricht. Noch erfreulicher ist Platz fünf in der Amateurwertung, den Bourdeaux damit verbuchte. Mit Hinblick auf den zweiten Lauf am Sonntag sollte das Samstags-Rennen nur ein kleiner Vorgeschmack sein. Diesmal übernahm Alfred Renauer die Aufgabe des Startfahrers und kämpfte sich dabei von der 21. Position tapfer im Feld vor. Dank der guten Vorarbeit des 27-Jährigen konnte daraufhin auch Bourdeaux blitzsauber seine Runden abspulen. Belohnt wurde die gute Leistung des Fahrergespanns durch ein tolles Ergebnis: René Bourdeaux wurde Dritter in der Amateurwertung und feierte seinen ersten Podiumserfolg im ADAC GT Masters. „Alfred hat eine starke Performance gezeigt und damit den Grundstein fürs Podest gelegt. Ein tolles Wochenende“, strahlte der drittplatzierte, der zusammen mit Renauer auf Platz 13 im Gesamtklassement fuhr. Die beiden waren damit das schnellste Porsche-Duo im vierten Saisonrennen des ADAC GT Masters.

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Alles andere als glücklich verlief der Einsatz des Schwesterfahrzeugs von Georg Engelhardt und Marco Seefried. Im Rennen am Samstag fiel Seefried zurück, nachdem es zu einer Kollision mit Heinz-Harald Frentzen gekommen war. Unmittelbar vor Ablauf des zweiten Laufes ereignete sich ein ähnliches Bild: Wegen eines heftigen Unfalls schied Georg Engelhardt im Olympia-Tower-Porsche aus dem Rennen aus. „Das ist schade, denn beide Male lief es bis zu dem jeweiligen Rennende sehr gut.

Georg und Marco haben eine starke Performance gezeigt und mit Sicherheit wären wieder einige Punkte in der Amateurwertung drin gewesen“, resümierte Teamchef Christoph Schrezenmeier.

Beim nächsten Wochenende des ADAC GT Masters, das vom 8. bis 10. Juni auf dem Sachsenring stattfindet, wird das Team GT3 Kasko by servicesicher erneut angreifen und versuchen, in der Amateurwertung ein Wörtchen um die Podiumsplätze mitzureden.