Porsche Carrera Cup 2014: Turbulentes Wochenende für das Team GT3 Kasko auf dem Nürburgring

Das Team GT3 Kasko durchlebte ein turbulentes Wochenende bei den beiden Meisterschaftsläufen des Porsche Carrera Cup auf dem Nürburgring. Überschattet von einem heftigen Unfall feierte Ralf Bohn am Samstag mit dem Porsche 911 GT3 Cup einen Podiumserfolg und verteidigt damit seinen zweiten Platz in der B-Wertung. Ebenfalls eine solide Leistung zeigte Robert Renauer, der die Ziellinie als Zwölfter überquerte.

Porsche Carrera Cup, 11. + 12. Lauf 2014, Nürburgring - Foto: Tim Upietz

Von Platz 25 aus gestartet, konnte Robert Renauer am Samstag eine großartige Aufholjagd starten und setzte sich gegen viele Konkurrenten durch. Das Ergebnis dieser starken Leistung war der zwölfte Rang in der Gesamtwertung und damit wichtige Punkte in der Meisterschaft. „Wir haben mit Platz zwölf das Optimum herausgeholt, wenn man von weit hinten startet“, freute sich der sympathische Rennfahrer. „Mein Start war zwar nicht optimal, aber ich konnte im Laufe der ersten Runde noch ein paar Plätze gewinnen.“

Porsche Carrera Cup, 11. + 12. Lauf 2014, Nürburgring - Foto: Tim Upietz

Pech dagegen hatte Daniel Allemann. Der Unternehmer aus der Schweiz wurde frühzeitig in einen Unfall verwickelt. „Aus meiner Sicht hat sich Bill Barazetti verbremst. Dann stand ich neben ihm und schon hat es gekracht“, blickte Allemann enttäuscht nach seinem Ausscheiden zurück. Diese Pechsträhne setzte sich auch am Sonntag fort. Eine nicht einwandfrei arbeitende Kupplung verhinderte ein gutes Ergebnis.

Porsche Carrera Cup, 11. + 12. Lauf 2014, Nürburgring - Foto: Tim Upietz

Grund zum Jubeln hatte Ralf Bohn. Der Hesse strahlte am Samstag auf dem Podium. Die Vorrausetzungen für diesen Erfolg waren allerdings sehr turbulent. „Verrückter kann ein Wochenende ja kaum werden“, fasste Bohn zusammen. „Nach einem Regentraining, einem durchwachsenden Qualifying und einem schwierigen Rennen profitierte ich von einigen Ausfällen. Ich freue mich aber natürlich über den zweiten Platz.“ Nach einem Fehler am Start kam der Alsfelder am Rennsonntag als Fünfter ins Ziel und gab sich dennoch optimistisch: „Es war mein eigener Fehler am Start. Zum Glück bin ich nicht in die Leitplanken eingeschlagen und konnte mein Rennen fortsetzen und als Fünfter beenden. Und jetzt heißt es: Ab in die Lausitz.“

Das Team GT3 Kasko reist in vier Wochen nach Brandenburg. Der Lausitzring ist vom 12. bis 14. September Austragungsort der nächsten beiden Meisterschaftsläufe des beliebten Markenpokals. Eingebettet in ein Hochgeschwindigkeitsoval bietet der Kurs wieder alle Chancen für die eingeschworene Truppe aus Gaißach, um die wichtigen Punkte mitzukämpfen.

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