Porsche Carrera Cup 2014: Die Pechsträhne hat ein Ende: Debütsieg für Allemann in Nürnberg

Porsche Carrera Cup, 7. + 8. Lauf, Norisring 2014 - Foto: Alex Trienitz

Vom Heimspiel des Team GT3 Kasko auf dem Nürnberger Norisring kehr- te Daniel Allemann als strahlender Sieger zurück. Im verregneten Sonn- tagslauf feierte der Schweizer seinen ersten Erfolg in der B-Wertung des schnellsten deutschen Markenpokals. Auch Teamkollege Ralf Bohn hatte allen Grund zur Freude. Der 42-Jährige zeigte eine ebenfalls starke Per- formance und machte in der Tabelle viel Boden gut. Ein aufreibendes Wo- chenende erlebte hingegen Robert Renauer, der nach Platz acht am Sams- tag eine Nullnummer am Sonntag hinnehmen musste.

Porsche Carrera Cup Deutschland 2014

„Endlich ist er da, mein erster Sieg im Cup. Regen liegt mir offenbar und ich hatte ein sehr gutes Wochenende“, freute sich Daniel Allemann nach dem Rennen auf dem traditionsreichen Stadtkurs. Bereits am Samstag konnte der 55-Jährige auf regennasser Fahrbahn sein ganzes Können unter Beweis stellen und beendete den Lauf souverän auf Platz zwei. Teamchef Christoph Schrezenmeier zeigte sich glücklich über das Ende der Pechsträhne: „Ich freue mich riesig über den Sieg von Daniel. Er wurde in den bisherigen Rennen sehr gebeutelt und hat sich diesen Erfolg mehr als verdient. Auch Ralf Bohn hat bei seiner Premiere auf dem Norisring einen guten Job gemacht.“

Porsche Carrera Cup, 7. + 8. Lauf, Norisring 2014 - Foto: Alex Trienitz

Bohn, der als Tabellenzweiter nach Nürnberg gereist war, konnte seinen Platz erfolgreich verteidigen. Der Unternehmer erklomm das Podium im ersten Lauf und freute sich über den dritten Platz. „Das war heute richtig geil. Nach einem kleinen Fehler hätte ich fast die dritte Position verloren. Ich konnte mich aber zu- rückkämpfen, was mich riesig freut“, strahlte der Alsfelder glücklich. Er verkürzte damit den Abstand auf die Tabellenspitze auf nur noch vier Punkte.

Porsche Carrera Cup, 7. + 8. Lauf, Norisring 2014 - Foto: Tim Upietz

Schwierig gestaltete sich das vierte Rennwochenende für Robert Renauer: Beim Qualifying im „fränkischen Monaco“ sicherte sich der Jedenhofener zunächst die Startplätze acht und zehn für die beiden Läufe. Am Samstag sah der 29-Jähri- ge das Ziel dann als Achter und resümierte: „Mit meinem Rennen kann ich gut leben, vor allem mit meinem Speed.“ Enttäuschend hingegen der Lauf am Sonn- tag: Nach einer unverschuldeten Kollision musste der Routinier die Jagd vom hinteren Teil des Feldes fortsetzen und blieb im Ziel leider ohne Punkte. Kleiner Trost für Renauer: Der Routinier fuhr die schnellste Rennrunde aller 36 Piloten und stellte damit sein Potenzial unter Beweis.

Dem Team GT3 Kasko bleibt nun ein wenig Zeit zum Durchatmen. Vom 1. bis 3. August geht es für die Mannschaft rund um Christoph Schrezenmeier mit dem fünften Meisterschaftswochenende weiter. Nach der Sommerpause ist der Porsche Carrera Cup im österreichischen Spielberg zu Gast.

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