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Porsche Carrera Cup 2013: Team GT3 Kasko verabschiedet sich mit erfolgreichem Finale in die Winterpause

 GT4Sintflutartige Regenfälle, ein Podium für Daniel Allemann und ein Treffen mit Extremsportler Felix Baumgartner – das Saisonfinale des Porsche Carrera Cup auf dem Hockenheimring hielt für die Piloten vom Team GT3 Kasko jede Menge Brisanz und Überraschungen bereit. Unter dem Strich blickt die Mannschaft um Christoph Schrezenmeier auf eine erfolgreiche Debütsaison in Deutschlands härtestem Markenpokal zurück.

Porsche Carrera Cup, 16. - 17. Lauf 2013 Hockenheimring II - Foto: Tim UpietzDasist der perfekte Saisonabschluss“, jubelte Daniel Allemann, der sich im Rennen am Samstag den zweiten Platz erkämpft hatte. In der Gesamtwertung holte sich der sympathische Schweizer die vierte Position und blickt damit auf eine mehr als starke Saison zurück. „Ich habe in diesem Jahr viele Höhepunkte genossen, aber auch einige Tiefen erlebt“, so Allemann. „Rang vier ist ein super Ergebnis für meine erste Saison im Carrera Cup.“

Porsche Carrera Cup, 16. - 17. Lauf 2013 Hockenheimring II - Foto: Tim UpietzMit einem genialen Auftritt verabschiedete sich auch Heiner Wackerbauer in den Winter. Bei extrem tückischen Bedingungen und enorm starkem Regen trumpfte der Bayer im letzten Rennen des Jahres so richtig auf: „Ich habe meine Teamkollegen Daniel und Georg überholt und die schnellste Zeit im Team gefahren. Dabei wollte ich ursprünglich nach der ersten Runde an die Box fahren, denn die Sicht war gleich null. Dann habe ich aber ans Team und an meine Freunde, die vor Ort waren, gedacht. Das hat mich so sehr motiviert, dass ich den Jungs nochmal zeigen musste, wo der Hammer hängt“, lachte Wackerbauer. Mit Recht: Am Ende fuhr er in der B-Wertung als Fünfter ins Ziel.

Porsche Carrera Cup, 16. - 17. Lauf 2013 Hockenheimring II - Foto: Tim UpietzGeorg Engelhardt blickt ebenso zufrieden auf das Saisonfinale zurück. Der Franke erarbeitete sich die Positionen vier und acht und wurde in der Fahrerwertung Siebter. „Das ist das Ergebnis einer wunderschönen Saison“, sagte der Franke. „Ich bin froh, dass wir den Schritt gewagt haben, und im Porsche Carrera Cup angetreten sind.“

Ein positives Fazit zog Teamchef Christoph Schrezenmeier: „In unserer ersten Saison als eigenständiges Team im Carrera Cup hat die gesamte Mannschaft einen super starken Job gemacht. Die Jungs waren schnell unterwegs und mit den Ergebnissen sind wir sehr zufrieden.“ Für den Teamchef ist daher klar: „Nächstes Jahr werden wir wieder angreifen.“

Doch nicht nur auf der Rennstrecke bot das Saisonfinale jede Menge Unterhaltung. Am Freitag trafen die GT3-Kasko-Piloten den Österreicher Felix Baumgartner, der mit seinem Stratosphärensprung weltweit berühmt wurde. Getrübt wurde das letzte Rennwochenende der Saison allerdings mit einer schlimmen Nachricht: Der britische Porsche-Profi Sean Edwards war vor wenigen Tagen in Australien tödlich verunglückt und wurde nur 26 Jahre alt.

Porsche Carrera Cup 2013: Daniel Allemann fährt für das Team GT3 Kasko in Zandvoort auf das Siegerpodest

Die Premiere von Daniel Allemann im niederländischen Zandvoort ist geglückt. Bei seinem ersten Einsatz auf dem Dünenkurs verbuchte der Schweizer vor der traumhaften Nordseekulisse den dritten Rang in der B-Wertung des Porsche Carrera Cup. Auch Georg Engelhardt und Heiner Wackerbauer zeigten  eine solide Leistung und freuen sich nun auf das Finale von Deutschlands härtestem Markenpokal.

Porsche Carrera Cup, 14. + 15. Lauf Zandvoort 2013 - Foto: Tim Upietz Porsche Carrera Cup, 14. + 15. Lauf Zandvoort 2013 - Foto: Tim Upietz Porsche Carrera Cup, 14. + 15. Lauf Zandvoort 2013 - Foto: Tim Upietz

Das Rennen auf dem Podium zu beenden, ist ein toller Erfolg“, sagte Allemann, als er bei der Siegerehrung seinen Pokal entgegennahm. „Ichhatte in den vergangenen Rennen mehrmals Pech, jetzt lief es endlich wieder. Vor dem Finale in Hockenheim ist das ein schöner Motivationsschub.“ Punkten konnte der GT3-Kasko-Pilot auch im ersten Rennen des Wochenendes, das er als Vierter beendete. In der Gesamtwertung liegt er jetzt auf der starken vierten Position.

Eine positive Bilanz zog am Ende auch Heiner Wackerbauer. „Das war ein super Wochenende mit schönen Fights und richtigem Motorsport“, freute sich der Porsche-Pilot, der sich den siebten sowie den achten Platz holte. „Auf Daniel Allemann haben mir nur wenige Zehntel gefehlt. So kann es in Hockenheim weitergehen.“

Bereits zum zweiten Mal startete Georg Engelhardt in Zandvoort. Der Franke sammelte beim ADAC GT Masters im Vorjahr bereits Erfahrung in den Niederlanden, die ihm nun zu Gute kam. Im ersten Rennen erzielte er mit dem fünften Rang ein solides Ergebnis. Engelhardt resümierte: „Die Anfangsphase des Rennens verlief sehr aufreibend. Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich problemlos durchgekommen bin.“

Die letzten beiden Saisonrennen werden vom 18. bis 20. Oktober auf dem Hockenheimring in Baden-Württemberg ausgetragen. Das Team GT3 Kasko ist fest entschlossen, sich dann mit einer starken Leistung in die Winterpause zu verabschieden. „Wir sind voller Zuversicht, in Hockenheim noch einmal ein gutes Ergebnis einfahren zu können“, so Teamchef Christoph Schrezenmeier. „Es wäre ein schöner Saisonabschluss und der verdiente Lohn für das ganze Team, das über das Jahr hinweg einen tollen Job gemacht hat.“

Spektakuläre Aufholjagd beim Carrera Cup 2013: Georg Engelhardt stürmt in Oschersleben von ganz hinten noch auf das Podium

 Porsche Carrera Cup, 12. + 13. Lauf Oschersleben 2013 - Foto: Tim Upietz Porsche Carrera Cup, 12. + 13. Lauf Oschersleben 2013 - Foto: Tim Upietz Porsche Carrera Cup, 12. + 13. Lauf Oschersleben 2013 - Foto: Tim UpietzGeorg Engelhardt hat das scheinbar Unmögliche möglich gemacht. Mit einer furiosen Aufholjagd rollte er das Feld von hinten auf. Dabei fing das Rennwochenende für den Franken schlecht an. Nach einem Ausflug ins Kiesbett musste sich der Franke mit dem letzten Startplatz zufrieden geben.

Porsche Carrera Cup, 12. + 13. Lauf Oschersleben 2013 - Foto: Tim UpietzDass das anschließende Rennen dann mit dem dritten Platz der Amateurwertung enden würde, ahnte da noch niemand. Beeindruckend: Insgesamt landeten elf Porsche hinter ihm im Ziel. Dementsprechend gut gelaunt zeigte sich Engelhardt dann auch: „Wenn man vom letzten Platz reingeht und dann geht es so nach vorne, das macht richtig Spaß.“ Sein Erfolgsrezept: „Raushalten, vorbeigehen und ein top vorbereitetes Auto vom Team.“

Freud und Leid liegen manchmal dicht beieinander. So auch bei GT3 Kasko. Teamkollege Daniel Allemann hatte weniger Fortune. Dabei ging es gut los. Von Startplatz 24 eilte der Schweizer seinen Konkurrenten davon. Aber dann: „Ich hatte einen guten Start. War schnell auf 18 oder 19. Alles prima. Leider nur bis zur Schikane, da ist mir einer hinten ins Auto gefahren und das Rennen war gelaufen“, so Allemann, der immerhin noch den fünften Platz in der B-Wertung nach Hause fuhr.

Auch das zweite Rennen am Sonntag lief nicht nach dem Geschmack des Schweizers. Grund: Erneuter „Feindkontakt“. „Nach nur drei Runden verlor ich meine Frontlippe und hatte so keine Chance mehr“, sagt Allemann, der mit geringem Anpressdruck auf der Vorderachse noch einen guten fünften Platz erreichte.

Eine Position vor ihm kam Georg Engelhardt ins Ziel. Ein kleines Kunststück, da der Franke erneut das Feld von hinten aufrollte. Einen tollen Lauf legte auch Gaststarter „Edward Lewis Brauner“vom Team GT3 Kasko hin. Der Unternehmer aus München erreichte einen respektablen siebten und achten Patz in der B-Wertung.

Die letzten vier Rennen des schnellsten deutschen Markenpokals starten am 28.09. in Zandvoort und am 19.10. in Hockenheim. Und wenn es dort für Allemann besser läuft, kann er sogar noch Dritter der Gesamtwertung werden. Es bleibt also spannend.

Porsche Carrera Cup 2013: Podiumserfolg für Georg Engelhardt beim Porsche Carrera Cup auf dem Nürburgring

Porsche Carrera Cup, 10. + 11. Lauf Nürburgring 2013 - Foto: Tim UpietzGeorg Engelhardt aus dem Team GT3 Kasko hat es wieder geschafft: Zum zweiten Mal stand der sympathische Franke auf dem Podest in Deutschlands schnellstem Markenpokal. Teamkollege Heiner Wackerbauer unterstrich die starke Teamleistung mit den Plätzen vier und fünf. Einen bitteren Rückschlag musste hingegen der Schweizer Daniel Allemann hinnehmen.

Porsche Carrera Cup, 10. + 11. Lauf Nürburgring 2013 - Foto: Tim Upietz    „Der Schlüssel zum Podium war es diesmal, sich aus allen Rangeleien herauszuhalten“, erklärt Georg Engelhardt. Das erste der beiden Rennen war von jeder Menge Unfällen geprägt. Besonders viele Opfer forderte die aufreibende Startphase, in der durch ein unnötiges Manöver des Niederländers Wolf Nathan gleich mehrere Piloten aus dem Rennen geworfen wurden. „Glücklicherweise bin ich gut durchgekommen. Anschließend habe ich ein fehlerfreies Rennen abgeliefert und bin auf Platz drei ins Ziel gefahren“, so Engelhardt.

Porsche Carrera Cup, 10. + 11. Lauf Nürburgring 2013 - Foto: Tim UpietzAuch im Sonntagslauf war der Franke mit Podiumsambitionen unterwegs. „Ich hatte einen guten Start und lag nicht weit entfernt vom Führenden Rolf Ineichen. Doch dann passierte mir ein dummer Fehler. In der Querspange habe ich mich massiv verbremst, worauf ich den Ausweg in die Auslaufzone nehmen musste“, blickt der 51-Jährige zurück. Einen Einschlag in die Streckenbegrenzung konnte der GT3-Kasko-Pilot zwar vermeiden, doch das Podest war danach nicht mehr drin. „Meine Reifen waren so dreckig, dass ich die Pace der Konkurrenz nicht mehr mitgehen konnte. Das Rennen habe ich auf dem fünften Platz nach Hause gefahren.

Porsche Carrera Cup, 10. + 11. Lauf Nürburgring 2013 - Foto: Tim UpietzEngelhardt fuhr damit direkt hinter seinem Teamkollegen Heiner Wackerbauer ins Ziel. Der Bayer knüpfte somit nahtlos an seine Leistung vom Vortag an. „Rang fünf am Samstag, Position vier am Sonntag – damit kann ich mehr als zufrieden sein“, strahlte der sympathische Bayer. Sein Teamkollege Daniel Allemann hatte hingegen keinen Grund zur Freude. In Rennen eins wurde der Schweizer unverschuldet in die Startkarambolage verwickelt, im zweiten Lauf machten Kupplungs-Probleme alle Hoffnungen auf Punkte zunichte.

Porsche Carrera Cup, 10. + 11. Lauf Nürburgring 2013 - Foto: Tim UpietzDas nächste Rennwochenende des Porsche Carrera Cup findet vom 13. bis 15. September in der Motorsport Arena Oschersleben statt.

Porsche Carrera Cup 2013: Team GT3 Kasko beim Carrera-Cup-Heimspiel auf dem Norisring zurück auf dem Podium

Vor der beeindruckenden Kulisse von 126.000 Zuschauern gelang Daniel Allemann beim fünften Rennwochenende der Saison ein doppelter Podesterfolg. Auf dem Norisring, dem einzigen Stadtkurs im Porsche Carrera Cup, fuhr der Schweizer die Positionen zwei und drei nach Hause. Auch Stallgefährte Georg Engelhardt stellte beim Gastspiel im Herzen Nürnbergs seine Leistungsstärke unter Beweis.

Porsche Carrera Cup, 8. + 9. Lauf 2013, Norisring - Foto: Jan Brucke Porsche Carrera Cup, 8. + 9. Lauf 2013, Norisring - Foto: Jan Brucke  „Auf dieses Rennwochenende dürfen wir mehr als zufrieden zurück-blicken“, freute sich GT3-Kasko-Teamchef Christoph Schrezenmeier über die Leistung seiner beiden Fahrer. „Daniel Allemann hat nach der Enttäuschung von Lausitzring wieder neuen Mut geschöpft und zwei fehlerfreie Rennen gezeigt.“ Im ersten der beiden Läufe, der am Samstagabend ausgetragen wurde, musste sich der 54-Jährige lediglich Tabellenführer Dominic Jöst geschlagen geben.

Porsche Carrera Cup, 8. + 9. Lauf 2013, Norisring - Foto: Jan BruckeAuch im Sonntagsrennen, das bei Kaiserwetter und prall gefüllten Tribünen stattfand, stürmte Allemann aufs Podium. „In der Startphase ging es sehr heikel zu, mehrere Piloten haben sich gedreht“, erklärt Allemann. „Doch ich bin unbeschadet durchgekommen und habe anschließend den dritten Platz nach Hause gefahren.“

g5Georg Engelhardt aus Langensendelbach feierte in der Frankenstadt sein Heimspiel. „Ich bin schon als Kind bei den Rennen am Norisring gewesen“, erinnert sich der 51-Jährige. „Als Rennfahrer bin ich dieses Jahr zum ersten Mal hier. Das ist ein beeindruckendes Erlebnis für mich.“

Mit dem Rückenwind der heimischen Fans ließ Engelhardt vor allem in Training und Qualifying aufhorchen. Das Rennwochenende läutete der Franke mit der Bestzeit im Freien Training ein. „Mit diesem Ergebnis hätte ich nicht gerechnet“, war der GT3-Kasko-Pilot sichtlich überrascht. Im Rennen am Sonntag fuhr Engelhardt schließlich als Vierter über die Ziellinie und holte weitere wichtige Punkte.

Auf die Mannschaft rund um Teamchef Christoph Schrezenmeier wartet nun erst einmal eine kleine Sommerpause, ehe Anfang August der nächste Lauf zum Porsche Sports Cup in Oschersleben stattfindet. Vom 16. bis 18. August dürfen sich die Fans dann auf das fünfte Saisonwochenende des Carrera Cup auf dem Nürburgring freuen.

Über 100 Bilder vom Porsche Carrera Cup 2013 am Norisring

Porsche Carrera Cup 2013: Schwarzes Wochenende für das Team GT3 Kasko in der Lausitz

Beim vierten Meisterschaftswochenende des Porsche Carrera Cup auf dem Lausitzring musste Daniel Allemann einen bitteren Rückschlag im Titelkampf hinnehmen. Von der Rennstrecke in Brandenburg reiste der Schweizer ohne Punkte ab. Nachdem der GT3-Kasko-Pilot im Samstagslauf unschuldig abgeschossen wurde, war ein Start im Rennen am Sonntag nicht möglich. Auch Teamkollege Georg Engelhardt musste nach einer Kollision in Lauf eins vorzeitig die Heimreise antreten.

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„So hatte ich mir mein erstes Carrera-Cup-Wochenende auf dem Lausitzring nicht vorgestellt“, blickt Daniel Allemann enttäuscht zurück. Mit nur wenigen Punkten Rückstand zur Tabellenspitze war der Schweizer hochmotiviert zum Kurs in Brandenburg gereist. Auf dem rund 3,5 Kilometer langen Kurs wollte der 54-Jährige seinen nächsten Podiumserfolg in Deutschlands schnellstem Markenpokal einfahren. Der Motorsportler aus Breitenbach hatte seine Rechnung jedoch nicht mit „Bill Barazetti“ gemacht. Beim Anbremsen der ersten Kurve nach Start-Ziel knallte der Amateurrennfahrer vom MRS-Team Allemann mit hohem Geschwindigkeitsüberschuss ins Auto. Der Einschlag war so stark, dass eine Weiterfahrt und eine Teilnahme am Sonntagslauf ausgeschlossen war“, erklärt GT3-Kasko-Teamchef Christoph Schrezenmeier.

Porsche Carrera Cup, Lausitzring - 6. + 7. Lauf 2013 - Foto: Tim Upietz
Auch Georg Engelhardt erlebte ein Wochenende zum Vergessen. Im ersten Lauf am Samstag verlor der Franke die Kontrolle über seinen 450 PS starken Porsche 911 GT3 Cup und kollidierte mit Antonis Wossos. Das vierte Meisterschaftswochenende des Porsche Carrera Cup war somit auch für den zweiten GT3-Kasko-Piloten vorzeitig beendet.
Die Kohlen aus dem Feuer holte derweil Heiner Wackerbauer. Wie schon beim Saisonauftakt in Hockenheim eroberte der Bayer den vierten Platz und schrammte damit nur haarscharf am Podest vorbei. „Danke an mein Team, dass mir ein perfektes Auto hingestellt hat“, so „Wacki“ zufrieden. „Ich habe mich aus allen Rangeleien heraushalten können und bin somit sicher ins Ziel gekommen.“

Porsche Carrera Cup, Lausitzring - 6. + 7. Lauf 2013 - Foto: Tim Upietz
Auf Heiner Wackerbauer und seine Mitstreiter wartet nun erst einmal eine vierwöchige Sommerpause, ehe es vom 12. bis 14. Juli auf dem Norisring weitergeht. Zeitgleich zum Gastspiel des Porsche Carrera Cup im Herzen Nürnbergs kehrt der Porsche Sports Cup auf dem Red Bull Ring ein.

Porsche Carrera Cup, Lausitzring - 6. + 7. Lauf 2013 - Foto: Tim Upietz

 

Porsche Carrera Cup 2013: Georg Engelhardt erstmals auf dem Podest

Georg Engelhardt erstmals im schnellsten Markenpokal Deutschlands auf dem Podest

Das dritte Meisterschaftswochenende des Porsche Carrera Cup Deutschland endete für GT3-Kasko-Pilot Georg Engelhardt mit einem Happy End. Auf dem Red Bull Ring in Österreich eroberte der 51-Jährige den zweiten Platz im Sonntagslauf.

Porsche Carrera Cup Deutschland 2013

 

Eine große Portion Kampfgeist und Fingerspitzengefühl auf regennasser Fahrbahn – das waren die Zutaten für den ersten Podiumserfolg von Georg Engelhardt im Porsche Carrera Cup. Von Platz fünf gestartet, fuhr der Franke ein fehlerfreies Rennen. „Obwohl die Verhältnisse nicht einfach waren, lief alles super. Über das tolle Ergebnis freue ich mich riesig“, sagte Engelhardt voller Stolz. „Von meinem Wochenende in Spielberg nehme ich nicht nur meinen ersten Pokal, sondern auch jede Menge Zuversicht für die nächsten Rennen mit.“

Porsche Carrera Cup, 4. + 5. Lauf 2013, Red Bull Ring - Foto: Jan BruckeMit gemischten Gefühlen blickt hingegen Daniel Allemann auf das Rennwochenende in der Steiermark zurück. Der Schweizer, der als Tabellenführer angereist war, holte im ersten der beiden Läufe den vierten Platz. „Ich habe damit wichtige Meisterschaftspunkte einfahren können“, so der GT3-Kasko-Pilot. Im Sonntagsrennen musste der 54-Jährige einen herben Dämpfer hinnehmen. In der Startphase wurde Allemann unverschuldet in eine Kollision verwickelt und musste anschließend aufgeben. Durch den vorzeiten Ausfall musste der sympathische Schweizer seine Spitzenposition in der B-Wertung des schnellsten deutschen Markenpokals abgeben und liegt nun auf Rang drei.

Doch nicht nur das Österreich-Gastspiel des Porsche Carrera Cup stand am vergangenen Wochenende im Terminkalender der GT3-Kasko-Mannschaft. Das Team aus Gaißach war auch beim Porsche Sports Cup auf dem Hockenheimring vertreten. Auf dem Kurs in Baden-Württemberg durfte die Truppe rund um Christoph Schrezenmeier weitere Pokale bejubeln. Thomas Zug fuhr für den Rennstall zwei Klassensiege ein. Joachim Thyssen und Hans Wehrmann untermauerten die starke Teamleistung mit dem Endurance-Triumph in ihrer Klasse.

Porsche Carrera Cup Deutschland 2013Für das GT3-Kasko-Team bleibt keine Zeit zum Verschnaufen. Vom 13. bis 15. Juni geht es für das Team mit dem vierten Saisonwochenende des Porsche Carrera Cup weiter. Deutschlands schnellster Markenpokal gastiert dann auf dem Lausitzring in Brandenburg. 

Bilder: Porsche Carrera Cup 2013 Red Bull Ring