Der neue Porsche 911 GT3 R 2013

Umfangreiche Änderungen für die Saison 2013

Stuttgart 13. März 2013. Der Porsche 911 GT3 R auf Basis der Modellgeneration 997 geht mit umfangreichen Verbesserungen in die Motorsportsaison 2013. Der erfolgreiche Kundensportrenner für die GT3-Klassen wirkt mit weit ausgestellten Kotflügeln vorne und hinten deutlich bulliger als sein Vorgänger. Die neue Aerodynamik bewirkt einen deutlich höheren Abtrieb, was höhere Kurvengeschwindigkeiten und spätere Bremspunkte erlaubt. Die breitere Spur sowie daran angepasste Räder sorgen für eine zusätzliche Verbesserung der Bodenhaftung.

M13_0168_fine

Deutlich breiter als der 2012er

Seit seiner Vorstellung im Jahr 2010 fahren Kundenteams in aller Welt mit dem 911 GT3 R von Erfolg zu Erfolg. Allein 2012 starteten Porsche-Kunden mit dem 500 PS starken, seriennahen Gran Turismo-Rennwagen bei 131 Rennen, erzielten in aller Welt 41 Siege und gewannen zahlreiche Meistertitel.

M13_0178_fine

Die neue Bremsenentlüftung

Für 2013 hat Porsche Motorsport die Aerodynamik der Karossiere signifikant weiterentwickelt. Die Bugverkleidung, die Kotflügel rundum, die Seitenschweller, die Heckverkleidung und der Unterboden mit Heckdiffusor erhielten Feinschliff im Windkanal. Der Heckflügel wurde auf Fahrzeugbreite vergrößert und für das optimale Zusammenspiel mit der neu gestalteten Karosserie positioniert.

M13_0166_fine

Deutlich mehr Heckflügel

Auch das Fahrwerk wurde modifiziert. So wuchs die Spur der Vorder- und Hinterachse um jeweils 50 Millimeter. Die Vorderachsfelgen weisen nun eine Breite von zwölf statt bisher 10,9 Zoll auf. Beim Radstand legte der neue 911 GT3 R zehn Millimeter zu.
Der hocheffiziente Vierliter-Sechszylinder-Boxermotor leistet wie beim Vorgänger 368 KW (500 PS). Das sequenziell schaltbare Porsche-Sechsgang-Klauengetriebe wird über Schaltpaddel am Lenkrad pneumatisch betätigt. Diese technische Lösung ermöglicht sehr schnelle und schonende Gangwechsel – ein Plus im Sinne hoher Betriebssicherheit und langer Lebensdauer.

M13_0177_fine

Der Innenraum bleibt unverändert

Ein Paket von elektronischen Assistenzsystemen trägt wie beim Vorgänger zu schnellen Rundenzeiten und hoher Sicherheit für den Fahrer bei. Das elektronische Gaspedal verfügt über eine automatische Zwischengasfunktion. Die Getriebe-Elektronik macht ein Verschalten und das eventuelle Überdrehen des Motors nahezu unmöglich. Dank einer für den Renneinsatz speziell abgestimmten Traktionskontrolle und einem Renn-ABS bleibt der 911 GT3 R sowohl beim Beschleunigen als auch bei der Verzögerung sehr gut beherrschbar.
Mit einem von Porsche angebotenen Umrüstkit können Kundenteams ältere Modelljahre des 911 GT3 R auf den Stand des Modelljahres 2013 bringen. Das Kit ist bei Porsche Motorsport zum Preis von 45.500 Euro zuzüglich länderspezifischer Umsatzsteuer erhältlich.

Bilder: Porsche AG

Hinterlasse eine Antwort

Name erforderlich
Email erfolderlich - wird nicht veröffentlicht
Website