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Reifenpoker und Podiumserfolge in der Lausitz

Schwierige Wetterverhältnisse sorgten am vergangenen Rennwochenen- de für das Team GT3 Kasko für turbulente Rennen. Trotz der widrigen Be- dingungen konnte Daniel Allemann am Samstag und Sonntag beim sieb- ten Wochenende des Porsche Carrera Cup auf dem Lausitzring auf dem Podest jubeln. Der zweite Platz in beiden Läufen sicherte ihm wichtige Punkte in der B-Wertung. Auch Ralf Bohn verpasste beim Reifenpoker in Brandenburg das Podium nur knapp. Robert Renauer hatte in beiden Läu- fen mehrmals Pech und konnte seine souveränen Leistungen nicht abru- fen. Der Jedenhofener blieb in beiden Rennen des schnellsten deutschen Markenpokals ohne Punkte.

Porsche Carrera Cup, Lausitzring 2014 - Foto: Tim Upietz

„Ich bin perfekt durch gekommen“, freute sich Daniel Allemann nach seinem Po- diumserfolg am Samstag. „Ich bin passiv gefahren und hatte einen guten Start. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, besser kann es für mich nicht sein.“ Auf Regenreifen gestartet, musste der Schweizer im Sonntagslauf auf Slicks wechseln und konnte dennoch aufs Podium fahren. „Auf Regenreifen zu starten war nicht die optimale Entscheidung“, berichtete Allemann. „Trotzdem war das Wochenende für mich sehr gut. Schade nur, dass nach der Gelbphase sofort der Rennabbruch kam. Ich glaube es wäre sogar möglich gewesen, noch weiter nach vorne zu fahren.“

Porsche Carrera Cup, Lausitzring 2014 - Foto: Gruppe C Motorsport Verlag

Nicht ganz so glücklich zeigte sich Ralf Bohn nach dem Rennen am Samstag: „Schwieriges Wochenende für uns. Ich hatte kein gutes Qualifying. Nach einem guten Start bin ich vom dritten Platz auf den vierten zurückgefallen.“ Mit 24 Zäh- lern kann der Unternehmer den Anschluss an die Tabellenspitze halten.

Porsche Carrera Cup, Lausitzring 2014 - Foto: Tim Upietz

Ein Wochenende zum Vergessen erlebte Robert Renauer. „Es war halt nicht mein Wochenende und das müssen wir jetzt abhaken“, resümierte der 29-Jäh- rige enttäuscht. Nach Kollisionen konnte der Bayer nicht seine gewohnt starken Leistungen zeigen und blieb an diesem Wochenende punktelos. In der hart um- kämpften Meisterschaft bleiben noch zwei Rennwochenenden, um in der Tabelle noch einmal aufzuholen. „Wir haben auf dem Sachsenring nächste Woche ein großes Programm vor uns und hoffentlich ein schönes Wochenende. Wir blicken nach vorn und werden noch einmal, um ein gutes Resultat kämpfen.“

Porsche Carrera Cup 7. race Lausitzring (GER)

Die Mannschaft rund um Christoph Schrezenmeier bereitet sich intensiv auf den Endspurt vor. In wenigen Tagen startet der Porsche Carrera Cup im Rahmen des ADAC GT Masters auf dem Sachsenring. Vor traumhafter Kulisse finden die nächsten beiden Läufe am 20. und 21. September in der Nähe von Chemnitz statt.

Porsche Carrera Cup 2014: Die Pechsträhne hat ein Ende: Debütsieg für Allemann in Nürnberg

Porsche Carrera Cup, 7. + 8. Lauf, Norisring 2014 - Foto: Alex Trienitz

Vom Heimspiel des Team GT3 Kasko auf dem Nürnberger Norisring kehr- te Daniel Allemann als strahlender Sieger zurück. Im verregneten Sonn- tagslauf feierte der Schweizer seinen ersten Erfolg in der B-Wertung des schnellsten deutschen Markenpokals. Auch Teamkollege Ralf Bohn hatte allen Grund zur Freude. Der 42-Jährige zeigte eine ebenfalls starke Per- formance und machte in der Tabelle viel Boden gut. Ein aufreibendes Wo- chenende erlebte hingegen Robert Renauer, der nach Platz acht am Sams- tag eine Nullnummer am Sonntag hinnehmen musste.

Porsche Carrera Cup Deutschland 2014

„Endlich ist er da, mein erster Sieg im Cup. Regen liegt mir offenbar und ich hatte ein sehr gutes Wochenende“, freute sich Daniel Allemann nach dem Rennen auf dem traditionsreichen Stadtkurs. Bereits am Samstag konnte der 55-Jährige auf regennasser Fahrbahn sein ganzes Können unter Beweis stellen und beendete den Lauf souverän auf Platz zwei. Teamchef Christoph Schrezenmeier zeigte sich glücklich über das Ende der Pechsträhne: „Ich freue mich riesig über den Sieg von Daniel. Er wurde in den bisherigen Rennen sehr gebeutelt und hat sich diesen Erfolg mehr als verdient. Auch Ralf Bohn hat bei seiner Premiere auf dem Norisring einen guten Job gemacht.“

Porsche Carrera Cup, 7. + 8. Lauf, Norisring 2014 - Foto: Alex Trienitz

Bohn, der als Tabellenzweiter nach Nürnberg gereist war, konnte seinen Platz erfolgreich verteidigen. Der Unternehmer erklomm das Podium im ersten Lauf und freute sich über den dritten Platz. „Das war heute richtig geil. Nach einem kleinen Fehler hätte ich fast die dritte Position verloren. Ich konnte mich aber zu- rückkämpfen, was mich riesig freut“, strahlte der Alsfelder glücklich. Er verkürzte damit den Abstand auf die Tabellenspitze auf nur noch vier Punkte.

Porsche Carrera Cup, 7. + 8. Lauf, Norisring 2014 - Foto: Tim Upietz

Schwierig gestaltete sich das vierte Rennwochenende für Robert Renauer: Beim Qualifying im „fränkischen Monaco“ sicherte sich der Jedenhofener zunächst die Startplätze acht und zehn für die beiden Läufe. Am Samstag sah der 29-Jähri- ge das Ziel dann als Achter und resümierte: „Mit meinem Rennen kann ich gut leben, vor allem mit meinem Speed.“ Enttäuschend hingegen der Lauf am Sonn- tag: Nach einer unverschuldeten Kollision musste der Routinier die Jagd vom hinteren Teil des Feldes fortsetzen und blieb im Ziel leider ohne Punkte. Kleiner Trost für Renauer: Der Routinier fuhr die schnellste Rennrunde aller 36 Piloten und stellte damit sein Potenzial unter Beweis.

Dem Team GT3 Kasko bleibt nun ein wenig Zeit zum Durchatmen. Vom 1. bis 3. August geht es für die Mannschaft rund um Christoph Schrezenmeier mit dem fünften Meisterschaftswochenende weiter. Nach der Sommerpause ist der Porsche Carrera Cup im österreichischen Spielberg zu Gast.

Porsche Carrera Cup 2014: Gleich zwei Mal Champagner für Ralf Bohn

Motorsports / DTM 3. race Hungaroring, HUN Beim Debüt des Porsche Carrera Cup auf dem Hungaroring hatte das Team GT3 Kasko erneut Grund zum Jubeln. Ralf Bohn erklomm am Samstag das Podium und feierte einen hervorragenden zweiten Platz in der B-Wertung. Auch am Sonntag stand der 42 Jahre alte Unternehmer auf dem Treppchen. Robert Renauer konnte in beiden Meisterschaftsläufen mit einer soliden Leistung wichtige Punkte für die Gesamtwertung sammeln. Das Team um Christoph Schrezenmeier knüpfte mit dem Ergebnis in Ungarn an die guten Leistungen der laufenden Saison an.

Motorsports / DTM 3. race Hungaroring, HUN„Der zweite Platz war wirklich unerwartet“, freute sich Ralf Bohn nach dem Rennen. „Es lief super gut am Start und das habe ich nutzen können.“ Profitiert hat der Alsfelder dabei auch vom Pech seines Teamkollegen Daniel Allemann, der das Rennen nach einer Kollision immerhin noch auf Platz vier der B-Wertung beenden konnte. Auch mit dem dritten Platz am Sonntag war Bohn überglücklich. In der Tabelle liegt der GT3-Kasko-Pilot nun mit 100 Punkten auf Rang zwei. „Das Wochenende lief viel besser als erwartet. Ich bin mehr als zufrieden“, resümierte der Porsche-Pilot.

Motorsports / DTM 3. race Hungaroring, HUN

Für Robert Renauer, der mit seinem Porsche 911 GT3 Cup in der Gesamtwertung auf Punktejagd geht, begann das Wochenende schwierig. Beim Qualifying vor den Toren Budapests sicherte er sich für den Samstagslauf Startplatz 16, war damit aber nicht zufrieden. Mit einer gelungenen Aufholjagd konnte der 29-Jährige auf Rang zehn vorfahren und wertvolle Punkte für die Gesamtwertung mitnehmen. „Das Qualifying ist nicht optimal gelaufen. Mit dem Ergebnis können wir daher zufrieden sein, denn ich habe das Maximum herausgeholt“, blickte Robert Renauer auf das dritte Meisterschaftswochenende zurück. Im Sonntagslauf wiederholte der Dachauer das Ergebnis vom Vortag und beendete das Rennen ebenfalls als Zehnter.

Motorsports / DTM 3. race Hungaroring, HUN

Nach einer kleinen Pause finden die nächsten beiden Wertungsläufe im schnellsten Markenpokal Deutschlands wieder auf heimischem Boden statt. Das Team GT3 Kasko ist fest entschlossen, auf dem Norisring (27. bis 29. Juni) erneut anzugreifen. Vor allem der Schweizer Daniel Allemann möchte seine Pechsträhne auf dem Stadtkurs in Nürnberg endlich beenden und in der B-Wertung wieder Plätze gutmachen. Es bleibt spannend, denn im Championat ist noch alles offen.

Motorsports / DTM 3. race Hungaroring, HUN

 

Alle Bilder vom Porsche Carrera Cup 2014 Hungaroring

Porsche Carrera Cup 2014: Ralf Bohn siegt in der Motorsport Arena Oscherslebenbejubelt ersten Sieg im Porsche Carrera Cup

Porsche Carrera Cup, 3. + 4. Lauf Oschersleben - Foto: Alex Trienitz Porsche Carrera Cup, 3. + 4. Lauf Oschersleben - Foto: Alex Trienitz  Porsche Carrera Cup, 3. + 4. Lauf Oschersleben - Foto: Alex Trienitz Porsche Carrera Cup, 3. + 4. Lauf Oschersleben - Foto: Alex TrienitzDas Team GT3 Kasko hatte beim zweiten Rennwochenende des Porsche Carrera Cups gleich zweimal Grund zum Feiern. Der deutsche Unternehmer Ralf Bohn konnte am Samstag das Rennen in der B-Wertung für sich entscheiden und fuhr auch am Sonntag im insgesamt vierten Lauf der Saison mit Platz drei3als Dritter auf das Siegerpodium. „Ein rundum perfektes Wochenende für michDas Qualifying lief enttäuschend, und jetzt dann dieser Sieg. Besser hätte es im Rennen einfach nicht laufen können“, . “Das warDafür, dass es mein erstes Regenrennen war,  den Umständen entbin ich sehr zufriedensprechend, mein erstes Regenrennen, sehr gut für heute. Ich bin zufrieden.”, resümiert strahlte Bohn.

Ein schwieriges Wochenende in der Magdeburger Börde erlebte der Schweizer Daniel Allemann. Nach dem grandiosen Auftakt in Hockenheim, konnte er an diesem Wochenende keine Punkte holen. Im ersten Lauf musste Allemann seinen 460 PS starken Porsche 911 GT3 Cup bereits in der ersten Runde nach einer Kollision abstellen. Trotz schwerer Beschädigungen im Frontbereich schaffte es das Team GT3 Kasko, den Boliden für das Sonntagsrennen zu reparieren. Doch auch in Lauf zwei hatte Allemann kein Glück und schied mit einem Defekt vorzeitg aus.

Ebenfalls glücklos schied er am Sonntag mit einem Defekt aus.

Porsche Carrera Cup, 3. + 4. Lauf Oschersleben - Foto: Tim UpietzIn der A-Wertung zeigte Robert Renauer, der für das Team GT3 Kasko um die Gesamtwertung fährt, zeigte eine solide Leistung auf der anspruchsvollen und feuchten Strecke in Oschersleben. Aus dem Mittelfeld gestartet, konnte er sein Können beweisen und sich im erstenstellte er sein Können unter Beweis und sicherte sich im ersten Rennen den starken sechsten Rang.  Lauf auf einen respektablen sechsten Platz vorarbeiten. Mit Platz zwölf im zweiten Durchgang sicherte sich Renauerholte der Bayer ebenfalls wichtige Meisterschaftspunkte im schnellsten Markenpokal Deutschlands. und sieht sich jetzt auf Platz 11 der Wertung.

In nur zwei Wochen (30. Mai bis 1. Juni) vom 30. Mai bis 1. Juni werden in Ungarn auf dem Hungaroring bereits die nächsten beiden Rennen ausgetragen. Es ist das erste von zwei Auslandsrennen der Meisterschaft in dieser Saion. Das Team GT3 Kasko wird auch den ungarischen Zuschauern großssen Rennsport bieten.auf dem Formel-1-Kurs von Budapest die nächsten beiden Saisonläufe ausgetragen. Auf das Gastspiel in Ungarn freut sich Teamchef Christoph Schrezenmeier schon jetzt: „Auch wenn das Wochenende in Oschersleben Höhen und Tiefen bereithielt, sind wir sehr stolz auf Ralf, der seinen ersten Sieg geholt hat. So kann es weitergehen.“

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Porsche Carrera Cup 2014: Gelungener Start in die neue Saison für das Team GT3 Kasko

Porsche Carrera Cup, 1. + 2. Lauf 2014, Hockenheim - Foto: Tim UpietzDas Team GT3 Kasko feierte beim ersten Rennwochenende mit dem neuen Porsche 911 GT3 Cup einen dreifachen Podiumserfolg. Daniel Allemann glänzte mit einer grandiosen Leistung und liegt nach den ersten beiden Läufen auf Rang zwei der B-Wertung. Teamkollege Ralf Bohn hinterließ bei seiner Premiere in Deutschlands schnellstem Markenpokal einen bleibenden Eindruck und wurde Dritter. Robert Renauer sammelte als Sechster wichtige Punkte für die Gesamtwertung.

Porsche Carrera Cup, 1. + 2. Lauf 2014, Hockenheim - Foto: Tim UpietzGleich zweimal jubeln durfte Daniel Allemann. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag durfte der Schweizer aufs Podium klettern – beide Male als Zweitplatzierter. „Mir ist in beiden Rennen ein guter Start gelungen, das war die halbe Miete. Im zweiten Lauf am Sonntag konnte ich noch in der ersten Runde einige Gegner überholen und habe dann den zweiten Platz nach Hause gefahren. Kompliment an meinen Landsmann Rolf Ineichen, der verdient gewonnen hat“, blickt der 55-Jährige, der mit 36 Zählern auf Platz zwei der Tabelle liegt, zurück.

Porsche Carrera Cup, 1. + 2. Lauf 2014, Hockenheim - Foto: Tim UpietzHinter Allemann sah Newcomer Ralf Bohn die Zielflagge auf Rang drei. „Ich bin echt happy über diesen Erfolg“, strahlte der Alsfelder bis über beide Ohren. „Über das gesamte Wochenende hinweg konnte ich mich steigern. Dass ich einen Pokal mit nach Hause nehmen darf, ist super.“ Bereits im ersten Lauf am Samstag hatte der 42-Jährige mit Position vier in der B-Wertung sein großes Potenzial angedeutet.

Porsche Carrera Cup, 1. + 2. Lauf 2014, Hockenheim - Foto: Tim UpietzRobert Renauer, der in der A-Wertung um Erfolge kämpft, blickt auf ein wechselhaftes Wochenende zurück. Nach einem enttäuschenden Qualifying musste der Jedenhofener aus dem Hinterfeld ins erste Rennen am Samstag starten. Im Startgetümmel beschädigte sich der 29-Jährige seinen 911er und schied vorzeitig aus. Besser lief es im Sonntagslauf, in dem sich der Routinier als Sechster zehn Meisterschaftspunkte sichern konnte.

 

 

Porsche Carrera Cup 2014: Neues Auto, neue Strecken, neue Fahrer – Team GT3 Kasko freut sich auf Saisonstart im Porsche Carrera Cup

Foto2Voller Motivation startet das Team GT3 Kasko rund um Christoph Schrezenmeier in seine zweite Saison im Porsche Carrera Cup. In Deutschlands härtestem Markenpokal will der Rennstall in diesem Jahr ganz nach vorn – und mit Robert Renauer um den Titel kämpfen. Der ehrgeizige Bayer holte 2013 die Vizemeisterschaft im ADAC GT Masters. Im Porsche Carrera Cup kämpft er seit 2003 regelmäßig um Punkte und Pokale. Neben dem Porsche-Spezialisten werden auch Daniel Allemann und Ralf Bohn für das Team GT3 Kasko an den Start gehen und erstmals den brandneuen Porsche 911 vom Typ 991 pilotieren.

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„Natürlich freue ich mich riesig auf die kommende Saison im Carrera Cup. Das Niveau in der Meisterschaft ist enorm hoch und die DTM-Kulisse ist einmalig“, erklärt Robert Renauer und ergänzt: „Weil in der Meisterschaft erstmals der neue 911er zum Einsatz kommt, werden die Karten neu gemischt. Aber wir sind stark genug, um ganz vorn mitzufahren.“ Christoph Schrezenmeier, der das Team GT3 Kasko leitet, ergänzt: „Es macht uns stolz, dass wir mit Robert einen so erfahrenen Porsche-Profi an Board haben. Ich bin mir sicher, dass er zu den besten Fahrern in der Meisterschaft gehören wird.“

Porsche Carrera Cup, 8. + 9. Lauf 2013, Norisring - Foto: Alexander TrienitzRund zwei Monate vor dem Saisonauftakt ist auch Daniel Allemann voller Tatendrang. Der sympathische Schweizer holte 2013 mehrere Podiumsplatzierungen in der B-Wertung und möchte an seine starken Leistungen anknüpfen. Besonders freut er sich auf das neue Einsatzfahrzeug: „Ich konnte den 911 GT3 Cup vom Typ 991 bereits im Winter beim 12-Stunden-Rennen in Abu Dhabi fahren. Das war eine tolle Erfahrung, die mir sicher beim Saisonstart zu Gute kommen wird.“ Neben Allemann wird ein weiterer, ambitionierter Amateurpilot hinzukommen: Die Rede ist von Ralf Bohn, der nicht nur seine Premiere im Team GT3 Kasko feiert, sondern auch erstmals im Porsche Carrera Cup antreten wird.

Porsche Carrera Cup, 10. + 11. Lauf NŸrburgring 2013 - Foto: Tim UpietzFür die technische Betreuung der Fahrzeuge zeichnet erneut Herberth Motorsport verantwortlich. Das Familienunternehmen aus Jedenhofen wird von Alfred und Robert Renauer geleitet und ist aus den Reihen der Porsche-Markenpokale nicht mehr wegzudenken. „Damit haben wir einen starken Partner, auf den wir seit jeher zählen können. Und natürlich kommt es Robert auch auf der Strecke entgegen, dass er sein Auto so gut kennt, wie kaum ein Gegner“, sagt Christoph Schrezenmeier.

M12_4775_fineBevor Anfang Mai der Saisonauftakt ausgetragen wird, finden zuvor jeweils zwei offizielle Testtage in Barcelona und Hockenheim statt. Insgesamt umfasst der Rennkalender des Porsche Carrera Cup Deutschland dann neun Rennwochenenden – dabei gastiert das beliebte Championat erstmals auf dem Formel-1-Kurs von Budapest.

Porsche Carrera Cup 2013: Team GT3 Kasko verabschiedet sich mit erfolgreichem Finale in die Winterpause

 GT4Sintflutartige Regenfälle, ein Podium für Daniel Allemann und ein Treffen mit Extremsportler Felix Baumgartner – das Saisonfinale des Porsche Carrera Cup auf dem Hockenheimring hielt für die Piloten vom Team GT3 Kasko jede Menge Brisanz und Überraschungen bereit. Unter dem Strich blickt die Mannschaft um Christoph Schrezenmeier auf eine erfolgreiche Debütsaison in Deutschlands härtestem Markenpokal zurück.

Porsche Carrera Cup, 16. - 17. Lauf 2013 Hockenheimring II - Foto: Tim UpietzDasist der perfekte Saisonabschluss“, jubelte Daniel Allemann, der sich im Rennen am Samstag den zweiten Platz erkämpft hatte. In der Gesamtwertung holte sich der sympathische Schweizer die vierte Position und blickt damit auf eine mehr als starke Saison zurück. „Ich habe in diesem Jahr viele Höhepunkte genossen, aber auch einige Tiefen erlebt“, so Allemann. „Rang vier ist ein super Ergebnis für meine erste Saison im Carrera Cup.“

Porsche Carrera Cup, 16. - 17. Lauf 2013 Hockenheimring II - Foto: Tim UpietzMit einem genialen Auftritt verabschiedete sich auch Heiner Wackerbauer in den Winter. Bei extrem tückischen Bedingungen und enorm starkem Regen trumpfte der Bayer im letzten Rennen des Jahres so richtig auf: „Ich habe meine Teamkollegen Daniel und Georg überholt und die schnellste Zeit im Team gefahren. Dabei wollte ich ursprünglich nach der ersten Runde an die Box fahren, denn die Sicht war gleich null. Dann habe ich aber ans Team und an meine Freunde, die vor Ort waren, gedacht. Das hat mich so sehr motiviert, dass ich den Jungs nochmal zeigen musste, wo der Hammer hängt“, lachte Wackerbauer. Mit Recht: Am Ende fuhr er in der B-Wertung als Fünfter ins Ziel.

Porsche Carrera Cup, 16. - 17. Lauf 2013 Hockenheimring II - Foto: Tim UpietzGeorg Engelhardt blickt ebenso zufrieden auf das Saisonfinale zurück. Der Franke erarbeitete sich die Positionen vier und acht und wurde in der Fahrerwertung Siebter. „Das ist das Ergebnis einer wunderschönen Saison“, sagte der Franke. „Ich bin froh, dass wir den Schritt gewagt haben, und im Porsche Carrera Cup angetreten sind.“

Ein positives Fazit zog Teamchef Christoph Schrezenmeier: „In unserer ersten Saison als eigenständiges Team im Carrera Cup hat die gesamte Mannschaft einen super starken Job gemacht. Die Jungs waren schnell unterwegs und mit den Ergebnissen sind wir sehr zufrieden.“ Für den Teamchef ist daher klar: „Nächstes Jahr werden wir wieder angreifen.“

Doch nicht nur auf der Rennstrecke bot das Saisonfinale jede Menge Unterhaltung. Am Freitag trafen die GT3-Kasko-Piloten den Österreicher Felix Baumgartner, der mit seinem Stratosphärensprung weltweit berühmt wurde. Getrübt wurde das letzte Rennwochenende der Saison allerdings mit einer schlimmen Nachricht: Der britische Porsche-Profi Sean Edwards war vor wenigen Tagen in Australien tödlich verunglückt und wurde nur 26 Jahre alt.