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Spektakuläre Aufholjagd beim Carrera Cup 2013: Georg Engelhardt stürmt in Oschersleben von ganz hinten noch auf das Podium

 Porsche Carrera Cup, 12. + 13. Lauf Oschersleben 2013 - Foto: Tim Upietz Porsche Carrera Cup, 12. + 13. Lauf Oschersleben 2013 - Foto: Tim Upietz Porsche Carrera Cup, 12. + 13. Lauf Oschersleben 2013 - Foto: Tim UpietzGeorg Engelhardt hat das scheinbar Unmögliche möglich gemacht. Mit einer furiosen Aufholjagd rollte er das Feld von hinten auf. Dabei fing das Rennwochenende für den Franken schlecht an. Nach einem Ausflug ins Kiesbett musste sich der Franke mit dem letzten Startplatz zufrieden geben.

Porsche Carrera Cup, 12. + 13. Lauf Oschersleben 2013 - Foto: Tim UpietzDass das anschließende Rennen dann mit dem dritten Platz der Amateurwertung enden würde, ahnte da noch niemand. Beeindruckend: Insgesamt landeten elf Porsche hinter ihm im Ziel. Dementsprechend gut gelaunt zeigte sich Engelhardt dann auch: „Wenn man vom letzten Platz reingeht und dann geht es so nach vorne, das macht richtig Spaß.“ Sein Erfolgsrezept: „Raushalten, vorbeigehen und ein top vorbereitetes Auto vom Team.“

Freud und Leid liegen manchmal dicht beieinander. So auch bei GT3 Kasko. Teamkollege Daniel Allemann hatte weniger Fortune. Dabei ging es gut los. Von Startplatz 24 eilte der Schweizer seinen Konkurrenten davon. Aber dann: „Ich hatte einen guten Start. War schnell auf 18 oder 19. Alles prima. Leider nur bis zur Schikane, da ist mir einer hinten ins Auto gefahren und das Rennen war gelaufen“, so Allemann, der immerhin noch den fünften Platz in der B-Wertung nach Hause fuhr.

Auch das zweite Rennen am Sonntag lief nicht nach dem Geschmack des Schweizers. Grund: Erneuter „Feindkontakt“. „Nach nur drei Runden verlor ich meine Frontlippe und hatte so keine Chance mehr“, sagt Allemann, der mit geringem Anpressdruck auf der Vorderachse noch einen guten fünften Platz erreichte.

Eine Position vor ihm kam Georg Engelhardt ins Ziel. Ein kleines Kunststück, da der Franke erneut das Feld von hinten aufrollte. Einen tollen Lauf legte auch Gaststarter „Edward Lewis Brauner“vom Team GT3 Kasko hin. Der Unternehmer aus München erreichte einen respektablen siebten und achten Patz in der B-Wertung.

Die letzten vier Rennen des schnellsten deutschen Markenpokals starten am 28.09. in Zandvoort und am 19.10. in Hockenheim. Und wenn es dort für Allemann besser läuft, kann er sogar noch Dritter der Gesamtwertung werden. Es bleibt also spannend.